# Der Unabhängige Beauftragte antwortet nicht

Seit der zweiten Beschwerde von LUTZ VAN DIJK vom 30. September 2016 wegen Diffamierung als u. a. „Dulder“, „Unterstützer“ und „Leugner“ von sexuellem Kindesmissbrauch durch eine weit verbreitete Presse-Erklärung des BETROFFENENRATES beim „Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs“ vom 21. Juli 2016, haben sich mehrere Persönlichkeiten – die sowohl Lutz van Dijk als auch seine Arbeit in einem Township Südafrikas kennen, wo er sich seit mehr als 15 Jahren auch gegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Frauen engagiert – an den Beauftragten, Herrn RÖRIG, gewandt. Sie appellieren, diese Diffamierung umgehend zurückzunehmen, da sie einen Schatten auf ein international anerkanntes Projekt wirft. Weiterlesen

# (Keine) Chance für Verständigung?

Für DR. ANNEMARIE VON DER GROEBEN und PROF. DR. SUSANNE THURN  ist „eine übergriffige Pädagogik ein Albtraum, der mit allen Mitteln verhindert werden muss. Aber eine beziehungs- und lieblose Pädagogik ist ebenso ein Albtraum. Wir müssen diese schwierige Balance aushalten und zur Sprache bringen.“ Die Autorinnen „fordern alle, die Hentigs Pädagogik kritisieren oder es für angebracht halten, sie – entgegen ihrer früher vielfach bekundeten Zustimmung – jetzt totzuschweigen, dazu auf, ihre Kritik und ihre eigenen Vorstellungen zu präzisieren … Einem solchen kritischen Diskurs möchten wir uns stellen – mit allen, die dazu bereit sind, nicht pauschal zu verurteilen, sondern nachdenklich und mit dem Bemühen um Verstehen aufeinander zuzugehen.“  Weiterlesen

# Mord ist weniger schlimm?

MARIE SANDER, Erzieherin in Berlin-Kreuzberg schreibt: In einem Kreis von Frauen – die meisten Pädagoginnen und Psychologinnen – treffen wir uns seit Jahren, um über Literatur zu reden. Diesmal sprachen wir über unsere Sommerlektüre. Ich hatte im Sommer den dritten Band der Biografie Hartmut von Hentigs gelesen. Weiterlesen

# Lernchancen statt Denkmalsturz

„Eines der vermutlich am häufigsten wiederholten Hentig-Zitate dürfte die programmatische Formulierung sein: Die Menschen stärken, die Sachen klären. Das ist ein unabschließbares Projekt, eine Zielsetzung, die mit sich wandelnden gesellschaftlichen Herausforderungen immer wieder neu konkretisiert werden und der man sich immer wieder neu annähern muss. Kann man ein solches Konzept heute noch zitieren?“, fragt PROF. DR. MARIANNE HORSTKEMPER. Weiterlesen

# Jenseits von Schwarz-Weiß-Malereien

Aufgrund von Rückmeldungen präzisierte und erweiterte  PROF. DR. HANS BRÜGELMANN seine Stellungnahme vom 25.8.2016.
„Es ist schwierig, sich in der öffentlichen Diskussion zu Hentigs Buch verständlich zu machen, wenn man nicht die Moralkeule gegen den Verfasser schwingt … Die Lektüre von Hentigs Selbsterforschung sollte auch Anlass sein, sich den eigenen Schwächen und Fehlern zu stellen, statt sich nur über die der anderen zu empören.“ Dem Autor ging es beim Lesen von Hentigs drittem Band wie bei den bekannten Kippbildern, in denen man je nach Blickwinkel eine andere Figur erkennt …

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# Der pädophile Patient

 

Pädophilie ist ein Phänomen jedes Kulturkreises und jedes Zeitalters. Therapeuten, die sich mit diesem Tabu beschäftigen, sind sich sicher, dass es Pädophile immer geben wird. Gerade deshalb brauche die Gesellschaft eine offene Auseinandersetzung mit dem Thema, so ihre Forderung. Die ARTE-Dokumentation von  LIZ WIESKERSTRAUCH räumt mit Mythen auf und erläutert aktuelle Forschungsergebnisse. Weiterlesen

# Ein Plädoyer
für eine getrenntgeschlechtliche Betrachtung der Pädophilie und das Dilemma des Internets

 

Anmerkungen von MANFRED SCHÖNEBECK, angeregt durch eine kontroverse Diskussion über die Beziehung des Nestors der Schulreformen, Hartmut von Hentig, zum verstorbenen ehemaligen Leiter der Odenwaldschule, Gerold Becker, und dessen sexuelle Übergriffe auf Schutzbefohlene Weiterlesen