Leseprobe Kapitel 7

Mein Bild von Gerold Becker vor den Enthüllungen
Aus Kapitel 7: Gerold Becker – wie ich ihn erlebt habe

… An dieser Stelle – wie auch an anderen – bitte ich meine Leser mein Vorgehen richtig zu verstehen. Wenn ich in diesem Kapitel über Gerold Becker „wie ich ihn gekannt habe“ viel Gutes sage, in einer für die meisten Zeitgenossen verwunderlichen Deutlichkeit, dann nicht, wie meine Kritiker immer wieder behaupten, um ihn zu „verteidigen“. Das kann ich nicht, selbst wenn ich es wollte. Ich habe in den fast vier Jahren seit den Eröffnungen vom März 2010 unzählige Male gelesen, wie an sich löbliche Eigenschaften, Taten und Worte, die man ihm zubilligt, als bloße Verstellung, als seine bewusst übergezogene Tarnkappe verstanden werden. Aus Gutem wird so Böses. Auch ihm und mir wohlgesonnene und kluge Menschen wünschen sich, dass ich einer positiven Beurteilung das „Aber …“ unmittelbar folgen lasse, ein Zeichen dafür, dass ich die schlimme Seite nicht aus dem Bewusstsein verloren habe. So halten sie es selber: Anerkennung – ja! Die wird nicht verweigert. Aber immer steht sie im Schatten des Missbrauchs.

Das muss jeder so halten, wie er es in seiner Lage für richtig hält. Ich bin beschuldigt – das ist meine Lage –, alles gewusst zu haben. Ich habe das immer wieder entschieden bestritten. In diesem Kapitel versuche ich wiederzugeben, wie Gerold Becker für mich einst ausgesehen hat ohne den Makel, mit dem er nun auch für seine Freunde behaftet ist …

 

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