# (Keine) Chance für Verständigung?

Für DR. ANNEMARIE VON DER GROEBEN und PROF. DR. SUSANNE THURN  ist „eine übergriffige Pädagogik ein Albtraum, der mit allen Mitteln verhindert werden muss. Aber eine beziehungs- und lieblose Pädagogik ist ebenso ein Albtraum. Wir müssen diese schwierige Balance aushalten und zur Sprache bringen.“ Die Autorinnen „fordern alle, die Hentigs Pädagogik kritisieren oder es für angebracht halten, sie – entgegen ihrer früher vielfach bekundeten Zustimmung – jetzt totzuschweigen, dazu auf, ihre Kritik und ihre eigenen Vorstellungen zu präzisieren … Einem solchen kritischen Diskurs möchten wir uns stellen – mit allen, die dazu bereit sind, nicht pauschal zu verurteilen, sondern nachdenklich und mit dem Bemühen um Verstehen aufeinander zuzugehen.“  Weiterlesen

# Jenseits von Schwarz-Weiß-Malereien

Aufgrund von Rückmeldungen präzisierte und erweiterte  PROF. DR. HANS BRÜGELMANN seine Stellungnahme vom 25.8.2016.
„Es ist schwierig, sich in der öffentlichen Diskussion zu Hentigs Buch verständlich zu machen, wenn man nicht die Moralkeule gegen den Verfasser schwingt … Die Lektüre von Hentigs Selbsterforschung sollte auch Anlass sein, sich den eigenen Schwächen und Fehlern zu stellen, statt sich nur über die der anderen zu empören.“ Dem Autor ging es beim Lesen von Hentigs drittem Band wie bei den bekannten Kippbildern, in denen man je nach Blickwinkel eine andere Figur erkennt …

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# Reformpädagogik und sexueller Missbrauch?

THEODOR SCHULZE kritisierte die Aufmachung der ZEIT: „Mit ihrer Dachzeile: „Reformpädagogik und Missbrauch“ haben Sie nicht nur ein unzutreffendes, sondern auch ein irreführendes und zu Unrecht diffamierendes Signal an die Leserinnen und Leser gesendet.“ Frau von Münchhausen, Textchefin und verantwortlich für die Leserbriefseiten bei der ZEIT, antwortete. Ein Briefwechsel entstand. Wir veröffentlichen den Brief von Prof. Schulze, Frau von Münchhausen hat einer Veröffentlichung ihrer Briefe an den Leser leider nicht zugestimmt. Weiterlesen